Das Ziel einer AdWords-Kampagne ist fast immer eine hohe Conversion-Rate verbunden mit möglichst geringen Klickkosten (CPC). Die Conversion-Rate gibt den Anteil von Nutzern an, der auf deiner Seite eine bestimmte, von dir gewünschte Aktion ausführt. Zum Beispiel ein Download oder eine Newsletteranmeldung. Zudem wird natürlich viel Wert auf eine gute CTR (Click-Through-Rate) gelegt, da diese Einfluss auf den Qualitätsfaktor hat und dieser wiederum die Klickkosten stark beeinflusst.

Es ist nicht immer einfach dieses Ziel von Anfang an zu erreichen, besonders wenn die Konkurrenz groß ist. Dennoch gibt es bestimmte Punkte, die man beachten sollte, um sich diesem Ziel nicht selbst im Weg zu stehen.

1. Landingpage

Der Nutzer möchte finden nach was er sucht! Mithilfe einer speziell auf die Anzeige optimierten Landingpage kannst du dem Nutzer genau das zeigen, nach was er sucht. Ganz nach dem Motto „Content ist King“ sollten deine Inhalte einzigartig sein und Antworten zu allen möglichen Fragen des Themas liefern. Dies kann den Qualitätsfaktor steigern und somit die Kosten pro Klick senken! Zudem sollte dein Content immer aktuell sein.

 

Ein weiterer Tipp ist es einzelne Keywords im Text zu markieren. Nutzer scannen deine Texte und lesen sie nicht Wort für Wort. Findet ein Nutzer nach kurzer Zeit nicht das nach was er sucht, verlässt er deine Seite wieder. Du kannst ihm helfen indem du wichtige Keywords markierst. So findet er direkt was er sucht, wie beispielsweise Preis- oder Leistungsangaben.

2. Anzeigengruppen

Die Anzeige sollte den Nutzer direkt ansprechen, damit ihr eine optimale Klickrate (CTR) erhaltet. Im besten Fall hast du eine Anzeigengruppe pro Keyword. Das hört man oft und verursacht wahrscheinlich eine Menge Arbeit, aber deine Nutzer und Google werden es dir danken. Sucht ein Nutzer in einer Suchmaschine nach einem Bett, dann klickt er eher auf eine spezialisierte Anzeige, die ihn direkt auf eine Landingpage für Betten weiterleitet als auf eine Anzeige, die für das Gesamtangebot eines Möbelhauses wirbt.

Zudem hast du auch mit Anzeigenerweiterungen die Möglichkeit, deine Klickrate stark zu erhöhen. Preis- und Sitelink-Erweiterungen geben dem Nutzer einen Vorgeschmack, was ihn auf deiner Seite erwartet. Lokale Geschäfte sollten außerdem unbedingt Standort- und Anruferweiterungen einbinden, denn potentielle Kunden möchten keine Zeit mit der Suche nach Kontaktdaten verbringen!

3. Qualitätsfaktor

Ein hoher Qualitätsfaktor ist von großer Bedeutung, wenn du die Kosten deiner Kampagne so gering wie möglich halten möchtest, da dieser große Auswirkungen auf die Kosten pro Klick (CPC) hat. Ein hoher Qualitätsfaktor bedeutet, dass Nutzer auf deiner Seite das finden nach dem sie suchen und deine Landingpage somit gut an die Suchanfragen angepasst ist.

4. Keywords

Keywords sollte man bewusst auswählen, ansonsten riskiert man Keywords mit schlechtem Qualitätsfaktor! Es gibt verschiedene Keyword-Tools wie beispielsweise KWFinder.com, die dir bei deiner Suche helfen und dir außerdem interessante Informationen wie die durchschnittlichen Klickkosten zu deinen Keywords liefern. So kannst du dir bereits vor dem Start deiner Kampagne einen Überblick über das wahrscheinliche Suchvolumen und die Kosten verschaffen.

 

Natürlich ist es nicht nur wichtig die Keywords zu finden, die potentielle Kunden eingeben könnten, sondern auch die Keywords zu finden, bei denen Nutzer deine Anzeige nicht sehen sollten, sogenannte negative Keywords (auszuschließende Keywords). Wenn ein lokaler Friseursalon beispielsweise neue Kunden werben möchte, dann wäre es von Nachteil, wenn Suchanfragen wie „friseur job“ zu der Anzeige des Friseursalons führen würden. Also setzt man „job“ auf die Liste der auszuschließenden Keywords.

5. Analyse

Die Analyse deiner Kampagne ist von großer Bedeutung, denn nur so findest du neue Keywords, die auf deine Blacklist gehören und Mängel in der Anzeige oder auf deiner Landingpage. Prüfe mithilfe eines Analysetools wie beispielsweise Google Analytics die Suchanfragen, die zu Klicks auf deiner Anzeige führen und achte auf die Absprungrate und die Conversion-Rate um herauszufinden, ob deine Nutzer von deinem Content überzeugt sind. Es ist möglich verschiedene „Checkpoints“ auf deiner Seite einzubauen, mit denen du prüfen kannst, wie weit sich ein Nutzer auf deiner Seite informiert und wo er deine Seite verlässt beziehungsweise an welchen Stellen er wie lange verweilt.

 

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